

Führungskräfte sind Teil einer immer komplexeren Arbeitswelt. Härterer Wettbewerb, kürzere Innovationszyklen, steigende Ansprüche immer besser ausgebildeter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Sinnerfüllung und Selbstverwirklichung im Beruf, aber auch Verzichtsbereitschaft und Angst um den Arbeitsplatz sind nur einige Stichworte. Gleichzeitig ändern sich die klassischen Hierarchien. Die Schwerpunkte von Führungsarbeit verlagern sich. Die neue Funktion der Führungskraft heißt: Mentor und Coach seiner Mitarbeiter zu sein, um gemeinsam mit ihnen den permanenten Wandel zu bewältigen, der über den Erfolg des Unternehmens entscheidet. Und bei all dem gilt es, den gesetzlichen und rechtlichen und insbesondere den ökonomischen Rahmen zu beachten, in den die Arbeitswelt eingebettet ist. Darüber hinaus müssen Führungskräfte heute nicht mehr nur das berufliche Alltagsgeschäft zu steuern verstehen, sondern bereit und fähig sein, das Management des organisatorischen, kulturellen und personellen Wandels zu übernehmen.
Konkret heißt dies, Führungskräfte in Schlüsselpositionen sollten:
Führungskräfte sind Entscheider, die Entscheidungen in komplexen Systemzusammenhängen treffen. Wer aber entscheidet, reduziert die Komplexität. Beratung ist der Ort, der Entscheidungen vorbereiten hilft und sie begleitet oder gegebenenfalls hilft, Fehlentscheidungen zu revidieren. Dabei wird im geschützten Rahmen der Beratung die Komplexität abgebildet und erfahrbar gemacht, um sie dann bezogen auf die anstehende Entscheidung sinnvoll zu fokussieren und mit der gebotenen Klarheit zu vertreten.

Die Führungskraft als Coach: Erfolg ensteht auch vom Spielfeldrand
Führung ist eine Funktion einer Organisation. Sie ist nicht nur an eine einzelne Rolle gebunden, sondern ergibt sich im Zusammenspiel von Besprechungs- und Entscheidungsorten, Funktionsbeschreibungen, Kommunikationswegen und allen kulturellen Merkmalen einer Organisation.
Die Entscheidungsqualität ist abhängig von der Klarheit und Funktionalität der Entscheidungsorte, der Qualität der Kommunikation, der Qualität und der Zugänglichkeit des Wissens und der Informationen, dem rechten Maß an struktureller Verbindlichkeit und der Möglichkeit zum Entwickeln neuer, eventuell temporärer Strukturen zur Problembewältigung.
Die Aufgabe eines/einer LeiterIn ist es, Steuerungsprozesse zu initiieren, zu organisieren und Kontrollfunktionen zu übernehmen. Auf jeden Fall ist die Planung und Verankerung der Entscheidungswege und -prozesse eine wichtige Variable der Gestaltung qualitativer und effizienter Organisationen.
Solche Entscheidungsstrukturen und Prozesse sind in Organisationen tradiert gewachsen, kulturell verankert und dabei angesichts des Wachstums einer Organisation oder einer Schwerpunktveränderung der Dienstleistung und/oder der Veränderung von Personalressourcen oft nicht überprüft. Beratung schafft hier einen Raum, um das Gesamt der Entscheidung (Führung) in der Führungskultur und ihrer strukturellen Verankerung der Organisation anzupassen. Dieses geschieht in langfristigen Organisationsentwicklungsprozessen, aber auch im Coaching von gesamtverantwortlichen Geschäftsführern oder Führungszirkeln einer Organisation.

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Für die Zeitschrift supervision habe ich im Heft 1/2012 in dem Bereich "Erlebte Literatur" als "Erlebter Film" den Film MELANCHOLIA von Lars von Trier besprochen.
Den Text können Sie hier als PDF lesen und downloaden.
Für Projekte im Rahmen von Schulentwicklung gibt es inzwischen eine erprobte Kooperation mit dem IfpB.
» mehr...Aus der Kooperation ist inzwischen die Mitgliedschaft in der Institutsleitung entstanden. Unser Schwerpunkt liegt in der Organisations- und Personalentwicklung sowie im Bereich Wissenstransfer (Theorie - Praxis Vermittlung) in pädagogischen Arbeitsfeldern
Dazu gehören:
Seit Jahren setzen wir uns für die Belange neurologisch erkrankter oder verunfallter Kinder und Jugendliche ein.
» mehr...
Als Vorstand und Geschäftsführer in der Kinderneurologiehilfe Münster e.V engagiere ich mich zusammen mit der hauptamtlichen Geschäftsführerin und Vorstandsvorsitzenden Gertrud Wietholt für Versorgung von Kindern und Jugendlichen nach erworbenen Hirnschädigungen. Dazu viele Informationen auf unserer Webseite. Diesen Hinweis verbinde ich auch mit der Bitte um Unterstützung dieser Arbeit, die sich ausschließlich durch Spenden finanziert.
Dieses interessante andere Wirt- schaftsmagazin sollte Pflichtlektüre aller Führungskräfte und Berater sein. » mehr...
"Wir nehmen scheinbar Vertrauen auseinander und setzen es neu zusammen, wir kreuzen Wirtschaft mit Kultur und Gesellschaft. Unser Angebot ist der Perspektivwechsel - denn neue Sichtweisen sind entscheidend für eine Wirtschaft, in der Kreativität und Wissen die wichtigsten Produktivfaktoren sind" ... auch in der Beratung...
» www.brandeins.de

Veröffentlichungen in Litauen
Seit über 10 Jahren begleite ich die Entwicklung professioneller Supervision in Litauen.» mehr...
In einem Sammelband des Fachbereichs Soziale Arbeit an der Vytautas-Magnus-Universität in Kaunas sind 2 Veröffentlichungen in Litauisch, die ich unter "meine.Vita / Veröffentlichungen" als PDF zur Verfügung stelle.
Publikacijos Lietuvoje
Jau daugiau nei dešimtmetį lyd¸iu profesionalios supervizijos raidos procesą Lietuvoje. Supervizijos temai skirtame leidinyje, kurį išleido Kauno Vytauto Did¸iojo universiteto Socialinės gerovės fakultetas, skelbiamos dvi publikacijos lietuvių kalba, kurias čia pristatau PDF formatu.